Lachgas und orale Sedierung für die Zahnbehandlung

Die meisten Zahnärzte in den USA nutzen Lachgas, um auch ängstlichen Patienten eine entspannte Behandlung zu ermöglichen. In unserer Praxis kommen die technologisch neuesten Geräte der Fa. Biewer Medical zum Einsatz, sicher und komfortabel. Auch bieten wir die Möglichkeit, durch eine orale Sedierung mit Midazolam (z.B. Dormicum®) unangenehme Zahnarzttermine (wie z.B. eine Parodontitisbehandlung) stressfrei hinter sich zu bringen. Beide Sedierungsverfahren lassen sich sogar für eine maximale Wirkung miteinander kombinieren.

Wie wirkt Lachgas?

Lachgas hat vor allem eine angstlösende, beruhigende Wirkung, aber auch die Schmerzwahrnehmung wird gedämpft, wobei für die meisten Zahnbehandlungen auf eine lokale Betäubung trotzdem nicht verzichtet werden sollte. Die Betäubungsspritzen werden aber unter Lachgas als deutlich weniger unangenehm empfunden. Auch ein Würgereiz ist unter Lachgas meist vollständig verflogen, so dass z.B. eine Abdrucknahme ohne Stress erfolgen kann. Stickoxydul bewirkt keine Narkose, man bleibt voll ansprechbar. Nach Ende der Sedierung klingt die Wirkung rasch ab. Wir behalten Sie noch einige Minuten bei uns und sagen Ihnen, ab wann Sie wieder fahrtüchtig sind.

Kann jeder eine Lachgas-Sedierung bekommen?

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Bei gesunden Erwachsenen und Kindern ist eine Behandlung unter Lachgas grundsätzlich möglich. Bei schweren Erkrankungen (Herz, Lunge) muss individuell entschieden werden. Bei Kindern sollte die Mitarbeit sicher gestellt sein (ca. ab 6 Jahren). Wichtig ist auch eine einwandfreie Nasenatmung. Bei Schnupfen müsste vorher durch Nasentropfen die problemlose Atmung durch die Nase sicher gestellt werden.

Welche Behandlungen können unter Lachgas durchgeführt werden?

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Nahezu jede Behandlung lässt sich damit kombinieren. Chirurgische Eingriffe wie die Implantation, Parodontitisbehandlung, Füllungen, Beschleifen der Zähne für Zahnersatz und Abdrucknahme, alles wird durch die Lachgas-Sedierung entspannter.

Wie sicher ist die Sedierung mit Lachgas?

Lachgas ist ein besonders sicheres und risikoarmes Verfahren, das weltweit millionenfach angewendet wird. Unsere modernen Geräte verhindern zudem eine Überdosierung, die zudem gut beherrschbar wäre. Schwere Zwischenfälle sind bei sachgerechter Anwendung in der Zahnmedizin nicht bekannt.

Was kostet eine Lachgas-Sedierung?

Bei uns kostet die Lachgas-Anwendung im Grundpreis für die ersten 15 Minuten 40 €, zzgl. einer Einmalmaske (6–14 €), die Sie für Folgebehandlungen weiter nutzen können. Für jede weiteren 15 Minuten fallen 15 € an, bis zu einem Maximalpreis von 140 €, selbst bei langen Sitzungen über Stunden.
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Vorteile der Lachgas-Sedierung

  • angstlösend
  • beruhigend, entspannend
  • vermindertes Schmerzempfinden
  • kein oder nur noch geringer Würgereiz (z.B. Abdrucknahme)
  • besonders risikoarm, kaum Nebenwirkungen
  • man bleibt wach, ansprechbar
  • Fahrtüchtigkeit meist rasch wiederhergestellt
  • keine Beschränkung der Behandlungsdauer
  • mit oralen Sedierungsverfahren (z.B. Dormicum®) kombinierbar

Nachteile der Lachgas-Sedierung

  • Übelkeit (sehr selten)
  • private Kosten (Lachgas wird nicht von der Krankenkasse übernommen)

Orale Sedierung mit Midazolam

Eine orale Sedierung ist wohl die einfachste Option, Patienten eine weitgehend angst- und stressfreie Behandlungserfahrung zu ermöglichen. Midazolam (z.B. Dormicum®) ist risikoarm, kostengünstig, hat einen schnellen Wirkeintritt und eine relativ kurze Halbwertszeit, was es für den Einsatz in der Zahnarztpraxis ideal macht. Allerdings ist man über einige Stunden noch nicht wieder voll fit, so dass man eine Begleitperson benötigt und danach auf keinen Fall Autofahren darf.

Sie haben noch Fragen?

Die beantworten wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch, rufen Sie uns an. Ansonsten erhalten Sie weitere Informationen auch unter www.sedierung.com.

Bildquelle: BIEWER Medical Medizinprodukte Koblenz